Katzenpsychologie


Die Katze hat die Nase vorn. Sie hat den Hund als liebstes Haustier der Deutschen abgelöst. Sie gilt als unabhängig, mysteriös, anpassungsfähig und verschmust.

Das in den Medien häufig propagierte Bild des sehr unabhängigen Haustieres, dass quasi nebenbei läuft, aber auch die Tatsache, dass das Katzenverhalten bei weitem nicht so erforscht ist wie das anderer Haustiere, führen dazu, dass die anfänglichen Versuche der Katze sich mitzuteilen häufig nicht erkannt werden.

Die Katze versucht dann eventuell anders auf ihr Problem aufmerksam zu machen. Es entstehen Verhaltensauffälligkeiten von Kratzen an Wänden und Möbeln, aggressivem Verhalten gegenüber tierischen und menschlichen Mitbewohnern bis zur Unsauberkeit und Markieren. Die Scham über Unsauberkeit in der Wohnung oder die schlichte Tatsache, dass man selbst mit diesem genügsamen Tier nicht zurechtkommt, verzögert oft einen Hilferuf der Menschen. Mancher Katzenbesitzer weiß vielleicht gar nicht, dass es diese Möglichkeit gibt. Doch das Verhältnis zur Katze zu verbessern und die Lebenssituation zu optimieren ist längst hausierfähig. Katzenpsychologen helfen dabei, die eigene Katze besser zu verstehen und bei Verhaltensauffälligkeiten Lösungen zu erarbeiten. Beim Kennenlernen (am besten persönlich) erfährt der Verhaltensberater viel über die Wohnsituation, den Charakter der Katze, das Zusammenspiel von Mensch und Tier und das allgemeine Umfeld. Diese Informationen zusammen mit dem Fachwissen über die Geschichte, die Biologie, das Verfahren und die Kommunikation von Katzen ermöglichen dem Tierpsychologen, dem Halter das geheimnisvolle Wesen der Katze besser näher zu bringen und ein harmonisches Zusammenleben zu entwickeln.